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Heute.

Heute habe ich irgendwie das Bedürfnis, etwas zu schreiben.
Ich weiß nicht genau, was ich loswerden will und in mir besteht der Gedanke, dass das hier mittlerweile ohnehin niemand mehr liest. Aber das ist eigentlich auch egal.
Das Leben schreitet voran. Mir eröffnen sich vollkommen neue Wege, Wege, die ich mir vorher nie erdacht hätte. Man muss bereit sein für das Neue. Mir hat sich eine Tür geschlossen, eine, die mir eigentlich sehr wichtig war. Es war etwas, was ich gern fortgeführt und ausgebaut hätte. Aber die Möglichkeit war mir nicht vergönnt. Irgendwo bin ich im Nachhinein froh darüber. Hätte sich diese Tür nicht geschlossen, wären mir andere niemals eröffnet worden. Es ist wie ein Kreislauf und es fließt alles ineinander über. Das Leben ist gesponnen aus einem Netz mit vielen einzelnen Pfaden. Man muss sich für einen Weg entscheiden. Manchmal erkennt man sicher nicht sofort, welcher der Richtige ist und was, wenn man ihn dann eingeschlagen hat, er bringen soll. Der Sinn ist schwer erkennbar. Aber es ist möglich. Es gilt, die Augen offen zu halten und bereit zu sein. Sich öffnen. Zulassen. Nicht immer fällt das leicht. Ich gehe mehr und mehr auf Distanz. Für gewöhnlich bin ich freundlich, aber auf einer oberflächlichen Basis. Das bemerken andere vielleicht nicht einmal. Aber es besteht ein meilenweiter Unterschied zwischen freundlich sein und Freund sein. Wem schenke ich einen Teil meiner Liebe? Wer darf mir wichtig sein? Es ist nicht leicht, das zu entscheiden und immer wieder denkt man, ja, das ist richtig so, nur um am Ende wieder festzustellen, dass manche Menschen einen größeren Zeitaufwand nicht wert sind.
Vielleicht bin ich mittlerweile soweit, dass ich mich über andere Menschen stelle. Dass ich mich für etwas Besseres halte. Ich bin mir nicht sicher, ob ich das selber so gut finde. Es hat einen leichten Drang von Arroganz. Ich denke, Arroganz ist gut, aber nur in bestimmten Maße. Zuviel davon verdirbt den Charakter. Ich möchte mich nicht über andere Menschen stellen. Aber ich tue es und ich kann im Grunde gar nicht anders. Manche Menschen stolpern mit viel Glück durchs Leben, doch sie bringen nicht die notwenige Zeit für andere auf. Sie können nicht normal mit anderen umgehen, ohne sie wissentlich und bedenkenlos zu verletzen. Ich könnte hier jetzt sehr viel schreiben. Aber ich möchte die Geschichte nicht wieder aufheizen. Doch genau diese Menschen sind es, die mir zuwider sind - ich kann nicht sagen, ich verachte sie, oder gar von Hass sprechen. Ich empfinde keinen Hass. In gewisser Weise empfinde ich sogar Dankbarkeit. Nicht für die Art und Weise, aber für das Resultat.
Mein Leben strahlt in einem neuen Licht. Ich bin bereit für etwas, das Größer ist als ich und in das ich perfekt hineinpasse. Etwas, dass mich erfüllt und das mich glücklich macht. Hier fühle ich mich sicher, hier kann ich sein wie ich bin, hier sind die Menschen noch echt und die Musik voller Gefühl.
Das versteht vielleicht nicht jeder. Aber hiermit habe ich etwas für mich gefunden. Mein Mekka? Was mache ich mir hier für Gedanken?
Ich habe mich weiterentwickelt, in der Tat. Manchmal fällt es mir sehr schwer, aber es geht, man kann fast jeder schlechten Begebenheit auch etwas Gutes abgewinnen. Manchmal ist das schwer zu erkennen, sehr schwer. Aber es ist möglich.
Ich lache. Ich kann lachen. Und jeden Tag ein Stückchen mehr.

Schluss.
10.5.08 14:16


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